Arbeiten an Gasleitungen

Preis pro Person:
auf Anfrage

jetzt informieren



Das Arbeiten an Gasleitungen, ob als arbeiten mit erhöhter oder geringer Gefährdung, also mit Gasaustritt oder ohne Gasaustritt erfordert besondere Kenntnisse der Fachkräfte und der Aufsichtsführenden. Diese sind in der DGUV R 100-500 Kapitel 2.31 (BGR 500 Kap. 2.31) Arbeiten an Gasleitungen und im Kapitel 2.39 Betreiben von Anlagen zur leitungsgebundenen Versorgung der Allgemeinheit mit Gas (Arbeiten an Anlagen der öffentlichen Gasversorgung) beschrieben.

Diese berufsgenossenschaftlichen Regelwerke sind in der Energieversorgung bei Stadtwerken, Verbänden und in der Industrie zu beachten. Vermittelt werden auch wichtige DVGW-Regelwerke wie DVGW G 600 TRGI Arbeiten in der Installation, DVGW G 459-2, DVGW G 466, G 491, G 495, GW 1200. Auch das Nachgehen von Störmeldungen, Aufgaben der Meldestelle, Bereitschaftsdienst, Entstörungsdienst werden behandelt. Beim Arbeiten mit erhöhter Gefährdung (Gasaustritt) ist Atemschutz bereitzuhalten. 2 PG 12 Feuerlöscher sollten am Einsatzort obligatorisch sein. Arbeiten können an Niederdruck, Mittedruck und Hochdruckleitungen durchgeführt werden. Arbeitsgeräte wie Blasensetzgeräte (VEW), Quetschen oder Stoplegeräte, MDS- Blasen fordern eine gute Aufsicht. Zur Vermeidung von Explosionen / Gasexplosionen ist die Atmosphäre stets sicher zu halten.

Bis 50% der UEG kann von einer sicheren Atmosphäre ausgegangen werden. Siehe hierzu auch das Explosionsschutzdokument / Schutzzonen nach Betriebssicherheitsverordnung / Gefahrstoffverordnung. Beim Herstellen von Gashausanschlüssen und beim Gaszählerwechsel, bei der Inbetriebnahme, beim Be-und Entgasen sind besondere Schutzbestimmungen / Betriebsanweisungen zu beachten.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Nähere Informationen entnehmen Sie unsererer Datenschutzerklärung